DialogStory #7 - Steffen Schillinger

Posted by:
Antonia Quell
on
May 31, 2023

Erdig, natĂŒrlich, frisch und gleichzeitig herb

Das urbane Luxushotel Fritz-Lauterbad im Schwarzwald ĂŒberlĂ€sst nichts dem Zufall. Von den LoFi-Beats in der Lobby, ĂŒber den selbst erzeugten Strom bis hin zum Fritz-Duft, den Hoteldirektor Steffen Schillinger als erdig, natĂŒrlich, frisch und gleichzeitig herb beschreibt. Mit dem Fritz-Lauterbad schafft der Hotellerie-Profi den wohl kostbarsten und begehrtesten Luxus unserer Zeit: Ruhe.‍

Steffen Schillinger, Hoteldirektor des Fritz Lauterbads

“Jeder Gast, der unser Hotel betritt, sieht erstmal den Lobbybereich. Da schaffen wir durch die richtige Farbwahl, MaterialitĂ€t und Innendesign einen Industrial-Look, der aber durch natĂŒrliche Materialien erzeugt wird. Also durch Holzboden und Lederstoffe beispielsweise. Das kann man sich wie einen schönen Herbsttag im Schwarzwald vorstellen. Das Cognac im Leder, das GrĂŒn auf den Sofas, die Brauntöne und alles, was man drinnen sieht, findet sich draußen in der Natur wieder”, beschreibt Steffen Schillinger malerisch.

Der Hoteldirektor und Investor baute das Fritz Hotel von 2016 bis 2019 in seiner Heimat, dem Schwarzwald, Lauterbad bei Freudenstadt. Warum das Hotel gerade dort steht, wird schnell klar, wenn man Steffen nach der Bedeutung des Schwarzwalds fragt: “Schwarzwald bedeutet fĂŒr mich Heimat. Egal, wo ich gelebt habe - in den Schwarzwald fahren, bedeutet fĂŒr mich immer nach Hause kommen. Schwarzwald ist ehrlich, er nimmt jeden auf. Alle, die sich hier wohlfĂŒhlen, sind hier willkommen. Es hat eine extreme NatĂŒrlichkeit, eine total gesunde Natur”.

Das Fritzlauterbad bei Freudenstadt

Das Konzept hinter dem Hotel zieht sich wie ein roter Faden durch die kleinsten Details. Urban Black Forest - so nennt das Fritz Lauterbad die Verbindung zwischen stĂ€dtischer Moderne und gemĂŒtlicher NatĂŒrlichkeit. Die GĂ€ste, die das Fritz bereisen, suchen Ruhe und Natur, sagt Steffen. Es seien Menschen jeden Alters und ziemlich unterschiedlich. Gemeinsam haben sie laut dem Hoteldirektor vor allem eines: eine offene Einstellung und die Liebe zur Natur.
Naturliebhabende sind im Fritz-Lauterbad am richtigen Fleck, denn das Hotel tut einiges, um möglichst nachhaltig zu agieren. Steffen Schillinger erklĂ€rt, wie sie durch die AbwĂ€rme des selbst erzeugten Stroms den Fußboden oder den Pool im Wellnessbereich heizen. Das ganze Haus sei auf LED-Basis und die Beleuchtung sei hochautomatisiert. Im Housekeeping verwende das Fritz wenige der herkömmlichen Reinigungsprodukte, die meistens synthetisch sind. Vielmehr kĂ€men Dampfmittel, also Hitze und Wasser, zum Einsatz, die OberflĂ€chen klinisch rein machen, ohne dabei negativen Einfluss auf das Abwasser zu nehmen.

Fritz Lauterbad Restaurant

Auf der Hotelwebsite vom Fritz Lauterbad heißt es Offline ist der neue Luxus. Wir fragen Steffen Schillinger, ob dieses Konzept einen Nerv in unserer heutigen Zeit trifft. Der Hoteldirektor kenne das von sich selbst zu gut: die stĂ€ndige Erreichbarkeit. Die GerĂ€te bimmeln non-stop. “Einfach mal abschalten, ist ein enormer Luxus”, findet er. Abschalten klingt vordergrĂŒndig erst einmal nicht nach DigitalitĂ€t. Doch Steffen Schillinger, der fĂŒr die Integration des DialogShift Chatbots zustĂ€ndig war, sieht genau hier den Knackpunkt. “Der Gast, der zu uns kommt, will einfach abschalten. Wenn GĂ€ste Informationen brauchen, können sie sich ĂŒber unsere digitale GĂ€stemappe, ĂŒber unseren Chatbot kurz informieren. Die GĂ€ste bekommen eine direkte Response, können das GerĂ€t wieder ausschalten und das Thema ist erledigt”.

Steffen ist stets auf der Suche nach Möglichkeiten, seinen GĂ€sten den Aufenthalt so unkompliziert wie möglich zu machen. “FĂŒr mich muss alles was Digitalisierung betrifft einfach sein und es muss einen Mehrwert bringen. Da gibt es wahnsinnig viel Potential, was wir auch immer versuchen zu heben und ich glaube da sind wir auf einem guten Weg”.

Chatbot Fritz

Chatbot Fritz kam dem beliebten Hotel im Schwarzwald wie gerufen. “Wir hatten aufgrund der großen Nachfrage zu Beginn diesen Wahnsinns-Hype. Extrem viele Mails - die haben uns ein bisschen erschlagen. GlĂŒcklicherweise habe ich auf der HSMA damals Olga kennengelernt. Wir haben uns ĂŒber die Chatbots unterhalten. Ich war gleich gecached und fand das ziemlich gut. Wir haben den Chatbot direkt bei uns integriert. Damit fahren wir auch echt gut. Wir haben enorm viel Zeitersparnis, wir haben viele immer wiederkehrende Fragen outgesourced. Wir sind ziemlich happy”. 

Das Fritz hat den Chatbot auf der Website, in der digitalen GĂ€stemappe und in Prospekten mit QR-Codes. “Wir haben pro Monat 6000 bis 7000 automatisierte Antworten. Das wĂ€ren alles Fragen gewesen, die die Mitarbeitenden beantworten hĂ€tten mĂŒssen”.
Fritz ist nicht nur schlagfertig, sondern auch ein richtiges Arbeitstier. Nicht umsonst zĂ€hlt er mit seiner top Performance zu unseren Chatbot-Superstars. Wer mehr ĂŒber die Erfolgsgeschichte von unserer Zusammenarbeit erfahren möchte, dem oder der empfehlen wir die Case Study ĂŒber das Fritz Lauterbad!

Wenn man Steffen Schillinger nach WĂŒnschen fĂŒr die Zukunft der Hotellerie fragt, zeigt er sich sehr zufrieden. “Ich glaube, die Hotellerie hat an vielen Stellen ihre Hausaufgaben gemacht. Die Leute gehen mit der Zeit, die investieren”. Was den Hoteldirektor jedoch beschĂ€ftigt, sind die Debatten um die SteuersĂ€tze, die die Hotellerie betreffen. Die politischen Überlegungen, den aktuellen Umsatzsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen auf 19 Prozent anzuheben, wĂŒrde in Steffens Augen fĂŒr viele Hotels das Aus bedeuten. Er wĂŒnscht sich, dass die Politik die Besteuerung bei sieben Prozent auf Logie, GetrĂ€nke und Speisen endgĂŒltig einfriert. “Ich finde, es braucht alles. Es braucht eine ganz simple BnB Übernachtungsmöglichkeit, es braucht Luxushotels, es braucht alles. Und dieses große Angebot - da wĂŒrde ich mir sehr wĂŒnschen, dass es bleibt”.

Steffen Schillinger ist ehrlich begeistert von der Branche, in der er tĂ€tig ist und möchte seine Motivation gerne teilen. “Damit auch junge Leute sagen, sie gehen in die Hotellerie. Weil es ist ein geiler Job, es ist geil dort zu arbeiten. Es ist sehr abwechslungsreich, es gibt unfassbar viele Möglichkeiten und da wĂŒrde ich mir wĂŒnschen, dass auch junge Leute diese Branche fĂŒr sich entdecken, beziehungsweise "wiederentdecken".

Danke lieber Steffen, dass du uns mit auf eine kleine Reise durch deine Heimat genommen hast!

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Über das Fritz-Lauterbad Hotel:
Das Fritz-Lauterbad ist ein Lifestyle Design Hotel aus dem Nord Schwarzwald in Lauterbad bei Freudenstadt. Der German Design Award Gewinner 2020 ĂŒberzeugt mit einer außergewöhnlichen Kombination von stĂ€dtischer Moderne und authentischer NatĂŒrlichkeit. Die Idee: Großstadtflair trifft auf SchwarzwĂ€lder GemĂŒtlichkeit. Das Team Lauterbad arbeitet seit Herbst 2022 mit Chatbot Fritz zusammen.

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